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Mannheim: La vie moderne. Grafiken von Manet bis Picasso Neu

https://kuma.art/de/ausstellungen/alexander-tillegreen


27.03.2026 - 05.07.2026
Kunsthalle Mannheim Friedrichsplatz 4 68165 Mannheim
Ab dem 27. März präsentiert die Kunsthalle Mannheim im Graphischen Kabinett 90 Werke der französischen Avantgarde aus den Jahren 1850 bis 1918, darunter Lithografien, Radierungen und Zeichnungen, von denen viele zuvor noch nicht ausgestellt wurden. Im Fokus steht das „moderne Leben“ in all seinen Facetten: urbaner Alltag, technologische Neuerungen, gesellschaftliche Umbrüche sowie neue Formen der Wahrnehmung und Darstellung.

Die internationale Bekanntheit der Kunsthalle gründet unter anderem auf Édouard Manets Gemälde „Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko“. Es zählt zu den politisch und formal radikalsten Werken des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von diesem Schlüsselwerk der Malerei und der dazugehörigen Lithografie wurde der Bestand moderner französischer Grafik gezielt erweitert.

Mit „La vie moderne. Grafiken von Manet bis Picasso” präsentiert die Kunsthalle einen zentralen Schwerpunkt ihrer bedeutenden Sammlung französischer Kunst der Moderne. Ausgangspunkt der Schau ist die Sammlung französischer Künstlergrafik, die über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurde und nun erstmals in größerem Umfang präsentiert wird. Sie gibt einen Einblick in die Vielfalt, Experimentierfreude und Innovationskraft der französischen Avantgarde.

„Stücke für Werke“ präsentiert eine Reihe neu in Auftrag gegebener, ortssensitiver Klanginstallationen und musikalischer Werke, die als autonome künstlerische Arbeiten konzipiert sind. Als Teil des künstlerischen Prozesses wählte Alexander Tillegreen Kunstwerke der Sammlung – von Auguste Rodin über Francis Bacon und Edvard Munch bis zu Isa Genzken und Louise Nevelson – als kompositorische Ausganspunkte aus.

Die Installationen sind über verschiedene Räume im Museum verteilt und befinden sich jeweils in der Nähe der ausgestellten Kunstwerke. Die Besucher*innen begegnen den Klangwerken in unterschiedlichen Klangzonen und als subtile akustische Interventionen, die sich im gesamten Museum entfalten – manchmal an der Schwelle der Wahrnehmung, manchmal als immersive Werke. Anstatt die Kunstwerke zu illustrieren, entfalten sich die Klangwerke als zeitlich parallele Situationen und verändern auf subtile Weise Zeit, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung innerhalb des Museums.

Gezeigt werden Arbeiten von Édouard Manet, Pablo Picasso, Henri de Toulouse-Lautrec, Camille Pissarro, Robert Delaunay, Jean-Baptiste Camille Corot, Henri Matisse, Paul Cézanne, Berthe Morisot, Edgar Degas, Paul Gauguin, Jean-François Millet, Sonia Delaunay u. v. m..

Eingetragen am: Sonntag, 22.03.2026


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