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  Dominique White, Zero Is My Country, 2021 Courtesy the artist, UKS and Veda. Foto: Vegard Kleven

Dominique White, Zero Is My Country, 2021 Courtesy the artist, UKS and Veda. Foto: Vegard Kleven

Münster: Dominique White When Disaster Strikes Geändert

https://www.kunsthallemuenster.de/de/


09.12.2023 - 10.03.2024
Kunsthalle Münster Hafenweg 28 48155 Münster
Eröffnung: Freitag, 8.12.2023, 18 Uhr / Opening: Friday, 8/12/2023, 6 pm

Die Kunsthalle Münster präsentiert mit "When Disaster Strikes" erstmals Werke der britischen Künstlerin Dominique White in Deutschland. Whites Kunstwerke spielen mit Erinnerung und Metamorphose. In unvorhersehbaren Formen hält das Verschwundene Einzug in die Räume der Kunsthalle. Die Skulpturen stehen für die Materialisierung des Schwarzen Lebens jenseits seiner subjektiven Grenzen – sie sind gleichzeitig Leuchttürme und Gefäße einer übersehenen Zivilisation.

Dominique White beschäftigt sich intensiv mit den konzeptionellen und materiellen Implikationen des Schwarzseins. Ihre Arbeiten sind abstrakte Gedenkskulpturen, die so wirken, als seien sie dem Atlantik entsprungen – Monumente einer Unterwassernation, die aus versunkenen, nicht-menschlichen Wesen besteht. Die Künstlerin greift in ihrem Werk verschiedene Legenden auf, die sich in den Tiefen des Wassers abspielen und dort ihren Ursprung haben. In den unergründlichen Tiefen unter dem Meeresspiegel, bewohnt von gespenstischen Ruinen des Schwarzen Lebens, existiert ein lebendiges Vokabular. Dieses bringt fantastische Kreaturen, Mythen und Fiktionen hervor, die aus der undenkbaren Vereinigung von ungeborenen Kindern, Versklavten und Schiffbrüchigen entstehen.

Dominique White (geb. 1993 in Großbritannien) ist Absolventin der Goldsmiths University of London und der Central Saint Martins. Zu ihren jungsten Ausstellungen gehoren May you break free an outlove your enemy, La Casa Encendida, Madrid (2023); Statements, Art Basel, Basel (2022); Love, Bold Tendencies, London (2022); cinder’s of the Wreck/les cendres du naufrage, Triangle France, Marseille (2022); Techno Worlds, produziert vom Goethe-Institut, Art Quarter Budapest (2021); Possédées, MO.CO, Montpellier (2020–21); Boundary + Gesture, Wysing Arts Centre, Cambridge (2019). White ist die Gewinnerin des 9. Max Mara Art Prize for Women (GB/IT) (2022–2024); die Zeitschrift CURA hat sie zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit gewählt. 2019 wurde sie in Verbindung mit ihrer Einzelausstellung bei VEDA, Florenz (2019) mit dem Roger Pailhas Prize ausgezeichnet und erhielt 2020 Preise von Artangel und der Henry Moore Foundation. In den Jahren 2020 und 2021 war White zu Gast in Sagrada Mercancia (Santiago, Chile), Triangle France – Asterides (Marseille) und La Becque (La Tour-de-Peilz). White arbeitet nomadisch.

Eingetragen am: Montag, 04.12.2023
Letzte Änderung: Freitag, 23.02.2024


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