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Kleve: Thomas Baumgärtel. Künstlerbananen - Hommagen an große Künstler
https://www.mkk.art/programm/ausstellungen/16880-kuenstlerbananen-hommagen-an-grosse-kuenstler
10.07.2026 - 27.09.2026
Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung Tiergartenstraße 41 D-47533 Kleve
Die Werkreihe „Künstlerbananen – Hommagen an große Künstler“ von Thomas Baumgärtel kreist um ein einziges Motiv, das in immer neuen Variationen erscheint: die Banane. Seit den 1980er-Jahren ist sie das unverwechselbare Erkennungszeichen des Künstlers, doch innerhalb dieser Serie wird sie weit mehr als ein bloßes Markenzeichen. Baumgärtel nutzt die Banane als wandelbares Bildsymbol, mit dem er kunsthistorische Stile, berühmte Künstlerpersönlichkeiten und unterschiedliche ästhetische Traditionen aufgreift, verfremdet und neu interpretiert.
Im Mittelpunkt steht dabei die Banane als universelles Zeichen mit mehreren Bedeutungsebenen zugleich. Sie fungiert als persönliche Signatur, als popkulturelles Symbol und als Träger kunstgeschichtlicher Anspielungen. In den einzelnen Arbeiten ersetzt sie klassische Bildmotive wie Porträts, Figuren oder Stillleben und übernimmt stattdessen deren charakteristische Ausdrucksformen. So entstehen Bilder, die vertraute künstlerische Handschriften zitieren, diese aber zugleich spielerisch verfremden und humorvoll umdeuten.
Baumgärtel arbeitet dabei bewusst mit Aneignung und stilistischen Verweisen. Ausdrucksformen des Expressionismus, der geometrischen Abstraktion, der Pop-Art oder der Street Art werden aufgenommen und in die Bildwelt der Banane übersetzt. In manchen Arbeiten verwandelt sich ihre geschwungene Form in streng konstruierte geometrische Kompositionen aus Linien und Primärfarben – ein ironisches Aufeinandertreffen organischer Form und moderner Ordnungssysteme. Andere Werke greifen die Bildsprache urbaner Street Art auf: Die Banane erscheint dort als rebellisches Zeichen oder als humorvolle Variante ikonischer Graffiti-Gesten.
Durch diese Mischung aus Kunstzitat, Parodie und Hommage entwickelt Baumgärtel eine eigenständige Bildsprache, die kunsthistorische Traditionen zugleich feiert und hinterfragt. Seine „Künstlerbananen“ bewegen sich damit zwischen Respekt vor der Kunstgeschichte und spielerischer Dekonstruktion ihrer Ikonen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Banane als universelles Zeichen mit mehreren Bedeutungsebenen zugleich. Sie fungiert als persönliche Signatur, als popkulturelles Symbol und als Träger kunstgeschichtlicher Anspielungen. In den einzelnen Arbeiten ersetzt sie klassische Bildmotive wie Porträts, Figuren oder Stillleben und übernimmt stattdessen deren charakteristische Ausdrucksformen. So entstehen Bilder, die vertraute künstlerische Handschriften zitieren, diese aber zugleich spielerisch verfremden und humorvoll umdeuten.
Baumgärtel arbeitet dabei bewusst mit Aneignung und stilistischen Verweisen. Ausdrucksformen des Expressionismus, der geometrischen Abstraktion, der Pop-Art oder der Street Art werden aufgenommen und in die Bildwelt der Banane übersetzt. In manchen Arbeiten verwandelt sich ihre geschwungene Form in streng konstruierte geometrische Kompositionen aus Linien und Primärfarben – ein ironisches Aufeinandertreffen organischer Form und moderner Ordnungssysteme. Andere Werke greifen die Bildsprache urbaner Street Art auf: Die Banane erscheint dort als rebellisches Zeichen oder als humorvolle Variante ikonischer Graffiti-Gesten.
Durch diese Mischung aus Kunstzitat, Parodie und Hommage entwickelt Baumgärtel eine eigenständige Bildsprache, die kunsthistorische Traditionen zugleich feiert und hinterfragt. Seine „Künstlerbananen“ bewegen sich damit zwischen Respekt vor der Kunstgeschichte und spielerischer Dekonstruktion ihrer Ikonen.
Eingetragen am: Sonntag, 17.05.2026

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