Mirae kh Rhee, The Guardians (Tilda Swinton, David Carradine), 2020 © Mirae kh Rhee, Foto Aleks Slota
Berlin: Mirae kh Rhee. Weiterreichen Hand-Me-Down Neu
https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/mirae-kh-rhee/
18.06.2026 - 16.02.2027
Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin
Eröffnung der Ausstellung „Mirae kh Rhee. Weiterreichen / Hand-Me-Down" am Donnerstag, 18. Juni 2026, um 18 Uhr
Mirae kh Rhee ist eine interdisziplinär und forschungsbasiert arbeitende Künstlerin, die in Deutschland, Kalifornien und Süd-Korea tätig ist. Sie zeigt in dieser Sonderausstellung des Museums für Asiatische Kunst Werke, in denen sie sich mit Sammlungen und Repräsentation auseinandersetzt und diese neu interpretiert. Wer sammelt(e), warum und was? Welche Botschaften werden in Sammlungen und über die ausgestellten Objekte vermittelt? Was bedeutet es, Dinge zu bewahren und sie weiterzureichen? Und was bedeutet es für die Objekte, das Wissen und die Personen, die dabei nicht berücksichtigt wurden?
Von ihrer eigenen diasporischen Identität ausgehend, untersucht Rhee in ihrer künstlerischen Arbeit Sammelpraktiken und -geschichten, erzwungene Migration oder kulturelle Aneignung und erzählt autoethnografische Geschichten. Im Zentrum der Schau steht ein neu geschaffener „Stellschirm“, der anspielungsreich einem Stellschirm aus der Museumssammlung gegenübergestellt ist, der Objekte der Gelehrsamkeit und Glück verheißende Symbole zeigt, die Werte und persönliche Vorlieben koreanischer, konfuzianisch ausgebildeter Gelehrter in der späten Joseon-Zeit, zwischen dem 18. und 20. Jh., widerspiegeln. Hand-Me-Down/Weiterreichen bricht die Tradition dieser chaekgeori oder munbangdo genannten Darstellungen. In einer ironischen Neudefinition von Überlieferung inszeniert sich Mirae kh Rhee auch in The Artist and Her Books und mit These Aren’t Books…
Mirae kh Rhee ist eine interdisziplinär und forschungsbasiert arbeitende Künstlerin, die in Deutschland, Kalifornien und Süd-Korea tätig ist. Sie zeigt in dieser Sonderausstellung des Museums für Asiatische Kunst Werke, in denen sie sich mit Sammlungen und Repräsentation auseinandersetzt und diese neu interpretiert. Wer sammelt(e), warum und was? Welche Botschaften werden in Sammlungen und über die ausgestellten Objekte vermittelt? Was bedeutet es, Dinge zu bewahren und sie weiterzureichen? Und was bedeutet es für die Objekte, das Wissen und die Personen, die dabei nicht berücksichtigt wurden?
Von ihrer eigenen diasporischen Identität ausgehend, untersucht Rhee in ihrer künstlerischen Arbeit Sammelpraktiken und -geschichten, erzwungene Migration oder kulturelle Aneignung und erzählt autoethnografische Geschichten. Im Zentrum der Schau steht ein neu geschaffener „Stellschirm“, der anspielungsreich einem Stellschirm aus der Museumssammlung gegenübergestellt ist, der Objekte der Gelehrsamkeit und Glück verheißende Symbole zeigt, die Werte und persönliche Vorlieben koreanischer, konfuzianisch ausgebildeter Gelehrter in der späten Joseon-Zeit, zwischen dem 18. und 20. Jh., widerspiegeln. Hand-Me-Down/Weiterreichen bricht die Tradition dieser chaekgeori oder munbangdo genannten Darstellungen. In einer ironischen Neudefinition von Überlieferung inszeniert sich Mirae kh Rhee auch in The Artist and Her Books und mit These Aren’t Books…
Eingetragen am: Mittwoch, 10.06.2026

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