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Maurizipo Cattelan, La Rivoluzione siamo noi, 2000 Foto / Photo: Attilio Maranzano

Maurizipo Cattelan, La Rivoluzione siamo noi, 2000 Foto / Photo: Attilio Maranzano

Berlin: Maurizio Cattelan. Night Neu * Highlight *

https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/maurizio-cattelan-night/


10.09.2026 - 07.03.2027
Neue Nationalgalerie Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
Preis der Nationalgalerie 2026

Eröffnung: Mittwoch, 9. Sept. 2026 (im Rahmen der Berlin Art Week)

Mit NIGHT präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies van der Rohe-Gebäude.



Seit den frühen 1990er-Jahren zählt Maurizio Cattelan (*1960 in Padua) zu den prägenden Stimmen der internationalen Gegenwartskunst. Seine Arbeiten greifen vertraute Bilder auf, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind, und verschieben deren Bedeutung durch minimale, oft irritierende Eingriffe. Dabei widmet sich Cattelan Themen, die gesellschaftlich, historisch oder emotional besonders aufgeladen sind: Religion, Kindheit, Autorität und generationsübergreifende kollektive Traumata. Mit einer Bildsprache, die zwischen Ironie, Provokation, Überzeichnung und formaler Reduktion oszilliert, hinterfragt er etablierte Narrative und eröffnet neue Perspektiven auf Erinnerung, Glauben und gesellschaftliche Machtstrukturen. Mit NIGHT kehrt Maurizio Cattelan nach Berlin zurück – zwanzig Jahre nachdem er die 4. Berlin Biennale mitkuratierte.



Die Ausstellung vereint Schlüsselwerke wie Him (2001), Novecento (1997), La Rivoluzione Siamo Noi (2000) und das von Günter Grass’ Die Blechtrommel inspirierte Untitled (2003) mit neuen Arbeiten. Gemeinsam verhandeln sie zentrale Motive in Cattelans Schaffen: die fragile Grenze zwischen Unschuld und Gewalt, die Konstruktion von Identität sowie die fortwährende Präsenz historischer Erinnerung.

Eingetragen am: Dienstag, 30.06.2026


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