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All artworks © LuYang, courtesy the artist and Société, Berlin

All artworks © LuYang, courtesy the artist and Société, Berlin

Berlin: LuYang: DOKU Experience Center Geändert

https://palaispopulaire.db.com/exhibitions/current-exhibition/luyang?language_id=3


10.09.2022 - 10.09.2023
PalaisPopulaire der Deutschen Bank Unter den Linden 5, 10117 Berlin
In Schanghai geboren, zählt LuYang zu den bedeutendsten asiatischen Gegenwartskünstler*innen und ist in diesem Jahr „Artist of the Year“ der Deutschen Bank. LuYang gehört zu einer jungen, von Science-Fiction, Manga-, Gaming- und Technokultur inspirierten Kunstszene in China, die mit hypermodernen Technologien arbeitet und sich dabei mit den Ideen von Post- oder Transhumanismus beschäftigt. In diesen Denkrichtungen wird erforscht, wie man die Grenzen menschlicher Möglichkeiten durch den Einsatz von High-Tech erweitern kann. Das Außergewöhnliche an LuYangs Werk ist, dass hier das Posthumane im Kontext von buddhistischen und hinduistischen Kosmologien steht.

DOKU Experience Center fokussiert sich dabei ganz auf die virtuelle Reinkarnation namens Dokusho Dokushi, kurz DOKU. Der genderneutrale Avatar ist eine hyperrealistische Figur, deren Antlitz nach LuYangs Gesicht modelliert ist. Alle Gesichtsausdrücke und Bewegungsmuster werden von Tänzer*innen ausgeführt und dann mit der Motion-Capture-Technologie aufgezeichnet – einem Verfahren, das auf dieser Basis 3D-Modelle etwa für Videospiele generiert.

Wie in einem futuristischen Forschungslabor sind in der Ausstellung alle sechs digitalen Versionen von DOKU erlebbar. Präsentiert werden neben dem ersten narrativen Video DOKU the Self auch LuYangs eigens für die Schau konzipiertes Musikvideo DOKU the Matrix und die neue Serie Bardo #1, die den Avatar mit seinen jeweiligen Attributen in runden Mandala-Kompositionen zeigt.

Nach dem Studium an der China Academy of Arts in Hangzhou, lebt und arbeitet LuYang in Schanghai. Seit 2015 an zahlreichen Gruppenausstellungen weltweit beteiligt, aktuell bei The Milk of Dreams, 59. Biennale Venedig. Einzelausstellungen waren in Peking, Moskau und zuletzt in Aarhus und Erlangen zu sehen und ab Ende September in der Zabludowicz Collection. 2019 ausgezeichnet als BMW Art Journey-Preisträger*in.

Eingetragen am: Donnerstag, 20.10.2022
Letzte Änderung: Samstag, 21.01.2023


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