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Berlin: Frank Gaudlitz. Flucht. Fotografien aus Moldau, Armenien und Georgien

https://Flucht. Fotografien aus Moldau, Armenien und Georgien von Frank Gaudlitz


19.09.2025 - 01.03.2026
Museum Europäischer Kulturen Arnimallee 25, 14195 Berlin-Dahlem
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Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) präsentiert erstmals eine Ausstellung mit Fotografien von Frank Gaudlitz, die in den ehemaligen Sowjetrepubliken Moldau, Georgien und Armenien entstanden sind. Seit 2022 porträtiert Gaudlitz dort gemeinsam mit seinem Team geflüchtete Menschen und dokumentiert ihre persönlichen Lebensgeschichten. Die Ausstellung zeigt rund fünfzig eindrucksvolle Bilder von Menschen in provisorischen Unterkünften – geprägt von Verlust, Unsicherheit und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ergänzt wird die Schau durch eine Projektion mit ausgewählten Arbeiten aus Gaudlitz’ umfangreichem Archiv.

Derzeit befinden sich weltweit über 122 Millionen Menschen auf der Flucht – so viele wie nie zuvor. Unter ihnen sind über zehn Millionen Ukrainer*innen, deren Leben durch den Angriffskrieg Russlands erschüttert wurde. Sie müssen ihr Zuhause verlassen, nachdem Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn getötet wurden, ihre Städte in Trümmern liegen und ein Verbleib unmöglich scheint. Zurück bleibt Zerstörung – vor ihnen liegt die Flucht in eine ungewisse Zukunft.

Der Fotograf Frank Gaudlitz reiste in den vergangenen Jahren mehrfach in die ehemaligen Sowjetrepubliken Moldau, Georgien und Armenien – Länder, die seit Februar 2022 besonders viele Geflüchtete aufgenommen haben. Moldau etwa gewährt im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung mehr Ukrainer*innen Schutz als nahezu jedes andere Land. Auch Georgien und Armenien – selbst geprägt von russischer Einflussnahme und territorialen Konflikten – nehmen sowohl Geflüchtete aus der Ukraine als auch aus Russland auf. Denn auch Russ*innen verlassen ihr Heimatland: unter ihnen Journalist*innen, Künstler*innen, queere Menschen und Kriegsdienstverweigerer. Sie alle konnten nicht länger unter dem autoritären Regime Wladimir Putins leben.

Eingetragen am: Freitag, 25.07.2025


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