Nürnberg: ...verändern kann man eigentlich wenig Neu
https://kunstbunker-nuernberg.org/
23.05.2026 - 05.07.2026
kunstbunker forum für zeitgenössische Kunst e.V. Bauhof 9, 90402 Nürnberg
Eröffnung Freitag, 22. Mai 2026 ab 19 Uhr
Wolf D. Harhammer mit Beiträgen von Renate Härtl, Julius Jurkiewitsch und Leonie Nagel
Wolf D. Harhammer hat in den 1970er und 80er Jahren ein umfangreiches fotografisches Werk geschaffen, das zu seiner Zeit jedoch nur wenig Beachtung fand. Erst nach seinem 80. Geburtstag wurden seine Fotografien zum Teil „wiederentdeckt“ und im Jahr 2024 in einer Ausstellung im Museum Folkwang in Essen im Kontext fotografischer Positionen aus den letzten 100 Jahren gezeigt, weitere institutionelle Aufmerksamkeit folgte, große Teile von Harhammers Archiv sind jedoch nach wie vor unerschlossen. Von Mai bis Juli zeigt der kunstbunker e.V. Teile einer frühen Serie von 1973 mit über 100 Aufnahmen aus der Kunstakademie Stuttgart. Harhammer hat parallel zur Anfertigung der Aufnahmen eine kleine soziologische Studie durchgeführt, die man bis vor einigen Jahren vielleicht als eine Variante der so genannten Institutionskritik bezeichnet hätte. Er verteilte Fragebögen unter seinen Kommiliton*innen, in denen er sie zu ihrem familiären Hintergrund, ihren Zielen, den Gründen für ihre Entscheidung Kunst zu studieren und Ähnlichem befragt hat. Auf diese Art und Weise künstlerisch zu arbeiten war von der politisch motivierten Infragestellung bürgerlicher Institutionen und Überzeugungen geprägt, die stark im historischen Kontext verwurzelt scheint. Transkripte aller erhaltenen ausgefüllten Fragebögen werden ebenfalls in der Ausstellung gezeigt.
Wolf D. Harhammer mit Beiträgen von Renate Härtl, Julius Jurkiewitsch und Leonie Nagel
Wolf D. Harhammer hat in den 1970er und 80er Jahren ein umfangreiches fotografisches Werk geschaffen, das zu seiner Zeit jedoch nur wenig Beachtung fand. Erst nach seinem 80. Geburtstag wurden seine Fotografien zum Teil „wiederentdeckt“ und im Jahr 2024 in einer Ausstellung im Museum Folkwang in Essen im Kontext fotografischer Positionen aus den letzten 100 Jahren gezeigt, weitere institutionelle Aufmerksamkeit folgte, große Teile von Harhammers Archiv sind jedoch nach wie vor unerschlossen. Von Mai bis Juli zeigt der kunstbunker e.V. Teile einer frühen Serie von 1973 mit über 100 Aufnahmen aus der Kunstakademie Stuttgart. Harhammer hat parallel zur Anfertigung der Aufnahmen eine kleine soziologische Studie durchgeführt, die man bis vor einigen Jahren vielleicht als eine Variante der so genannten Institutionskritik bezeichnet hätte. Er verteilte Fragebögen unter seinen Kommiliton*innen, in denen er sie zu ihrem familiären Hintergrund, ihren Zielen, den Gründen für ihre Entscheidung Kunst zu studieren und Ähnlichem befragt hat. Auf diese Art und Weise künstlerisch zu arbeiten war von der politisch motivierten Infragestellung bürgerlicher Institutionen und Überzeugungen geprägt, die stark im historischen Kontext verwurzelt scheint. Transkripte aller erhaltenen ausgefüllten Fragebögen werden ebenfalls in der Ausstellung gezeigt.
Eingetragen am: Sonntag, 17.05.2026

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