Maria Jarema, Dwie siostry (Zwei Schwestern) / Dwie siostry (Two Sisters), 1954, Nationalmuseum in Warschau (Muzeum Narodowe w Warszawie), © Rechtsnachfolge der Künstlerin / © Estate of the artist
München: Maria Jarema. Revolutionäre Kommissarin der Abstraktion Neu
27.10.2026 - 25.04.2027
Lenbachhaus Luisenstraße 33 80333 München
Maria Jarema (1908–1958) konnte vieles: Sie war Bildhauerin und Malerin, sie experimentierte mit Drucktechnik, entwarf Kostüme und Bühnenbilder für Theater und Tanz, war Schauspielerin. Sie verfasste kunsttheoretische Texte, forderte das Recht von Frauen auf uneingeschränkte körperliche und kreative Selbstbestimmung, schrieb Manifeste gegen die Klassengesellschaft.
Die Stadt Krakau war Jaremas Lebensmittelpunkt. Dort begründete sie 1932 mit befreundeten Studierenden die Krakauer Gruppe (Grupa Krakowska) aus Protest gegen die nationalistischen Tendenzen an der Kunstakademie. Die Gruppe stand der offiziell verbotenen Kommunistischen Partei nahe und spielte eine wichtige Rolle für die künstlerische Generation der Zwischenkriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit. In Krakau lebte Jarema auch während des Zweiten Weltkriegs und der Besatzung durch Nazi-Deutschland, eine Zeit, die für ihr kommunistisches, aber auch anti-stalinistisches Umfeld lebensbedrohlich war.
Die Stadt Krakau war Jaremas Lebensmittelpunkt. Dort begründete sie 1932 mit befreundeten Studierenden die Krakauer Gruppe (Grupa Krakowska) aus Protest gegen die nationalistischen Tendenzen an der Kunstakademie. Die Gruppe stand der offiziell verbotenen Kommunistischen Partei nahe und spielte eine wichtige Rolle für die künstlerische Generation der Zwischenkriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit. In Krakau lebte Jarema auch während des Zweiten Weltkriegs und der Besatzung durch Nazi-Deutschland, eine Zeit, die für ihr kommunistisches, aber auch anti-stalinistisches Umfeld lebensbedrohlich war.
Eingetragen am: Dienstag, 06.10.2026

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